Ab Paksan hatten wir die Bergketten Laos erstmal hinter uns gelassen. Uns wurde fast ein bisschen langweilig auf den gut asphaltierten ebenen Strassen.
In Paksan wechselte Till seine Kette. Hier zeigte sich dass wir von Ketten vor der Reise keine Ahnung hatten. Tills war naemlich 4 Glieder zu kurz. Doof. Also mussten wir etwas improvisieren und flickten 4 alte Glieder in die Kette. Nicht schoen aber selten und haelt (bis jetzt).
Wir haetten den Einheimischen glauben sollen die meinten:"No road,no road". Aber wir wussten es besser. Bis wir abends in der Naehe des Mekongs vor einer Viehweide standen und zugeben mussten, dass es hier weder eine Road noch einen Path noch sonstwas gab. Wir versuchten so Mitleid erregend wie moeglich zu wirken und fragten im Dorf nach einer Bleibe fuer die Nacht. Uns wurde eine Terrasse angeboten und eine Einladung zum Abendessen gab s auch noch.
In Savannakhet feierten wir Tills Geburtstag. Vivien bastelte aus Keksen und Erdnussbutter ein Fahrrad auf die Torte.
Die letzten Tage in Laos strampelten wir gegen starken Gegenwind, den unsere Taschen wie Segel auffingen. Diese kleinen Huettchen werden von den Reisbauern benutzt, als Lager und Unterstand. Zu dieser Zeit stehen sie aber alle leer und geben ein wunderbares Nachtlager ab. Wir schlummerten neben dem Heu und am naechsten Morgen mussten wir nicht mal ein nasses Zelt einpacken.
Tschuess Laos!!
In Vietnam erwartete uns ein anderes meteorologisches Phaenomen: Regen. Und das fast ohne Pause. Wir waren immer nass. Die Hotel und Guest-House Zimmer gammlig und feucht. Morgens gings dann wieder in die nassen Klamotten. Igitt.
Aus diesem Grund legten wir uns diese modischen Regenponchos zu. Till traegt ein Modell von Dior, Herbstkollektion 2008. Ausserdem versucht er ein klemmendes Schloss aufzubekommen. Was nach einer halben Stunde anfluchen und dranrumfummeln dann auch funktioniert.
Irgendwann liessen wir Zentralvietnam und den Regen zurueck. Die Hotelzimmer waren wieder trocken. Chillen auf m zimmereigenen Balkon.
Strassenkokosnussschluerfhaengemattenbar
Vietnamesischer Verkehr:
Der Strassenverkehr hier ist uebel. Am schlimmsten sind die psychisch gestoerten LKW und Busfahrer, die mit ihren 10000 Dezibel-Hupen ueber die Strasse donnern. Till kann froh sein, dass die meisten keine deutschen Schimpfwoerter verstehen... Ein besonderes Erlebnis sind die Kreisel in den grossen Staedten. Von allen Seiten fahren Roller, Karren, Fahrraeder, Autos, Busse usw voellig willkuerlich rein. Wer bremst hat verloren. Aber wenn man sich anpasst macht es fast Spass.
Posen fuers Foto
Vorherrschende Vegetation ausserhalb der Staedte: Kokospalmen und Reisfelder
Stadtstrand in Qui-Nhoen. Die Koerbe sind Boote,die die Fischer benutzen um zu ihren Kuttern zu kommen.
Neidisch?
Jetzt sind wir in Tuy Hoa, es regnet mal wieder und einen richtigen Strandtag konnten wir immer noch nicht einlegen. Gruesse ins frostige Deutschland!
PS: Am 03.02.2009 fliegen wir von HCM nach Bangalore (Indien)